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SS-Mann erhielt Hilfen für Faschismusopfer

Berlin. Der aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland abgeschobene SS-Mann lebte offenbar nach Kriegsende in einem Lager für Überlebende der Naziverfolgung und erschlich sich Unterstützungsleistungen. Das geht aus historischen Dokumenten zu sogenannten Displaced Persons (DP) im Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen hervor, wie Bild am Donnerstag berichtete. Forschungsleiter Henning Borggräfe sagte dem Blatt, dass Jakiw Palij seit Juli 1945 zunächst in einem DP-Camp in Bamberg und später in einem Resettlement Center in Schweinfurt gelebt hatte. Palij habe Unterstützung für die Auswanderung in die USA erhalten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2018, Seite 2, Inland

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