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Fall Sami A.: Garantie von Tunesien erbeten

Berlin. Im Fall des rechtswidrig abgeschobenen Sami A. (jW berichtete) ist die Bundesregierung erneut tätig geworden. Das Auswärtige Amt bemüht sich derzeit um eine diplomatische Zusicherung Tunesiens, A. nicht zu foltern. Dies berichtete die Rheinische Post (Onlineausgabe) am Mittwoch. Demnach hat es aus dem Ministerium geheißen, man wolle mit tunesischen Behörden »gemeinsam eine möglichst rasche Lösung« finden. In Verbalnoten an die Regierung in Tunis sei es darum gegangen, wie A. zurückgeführt werden kann und wie er in Tunesien behandelt wird. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2018, Seite 4, Inland

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