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Neu erschienen

Tarantel

Auf dem Leipziger Parteitag der Linken haben Vertreter des rechten Flügels einen Antrag lanciert, der der Partei eine neue Programmdiskussion bescheren könnte. Die Zeitschrift der Ökologischen Plattform in der Linkspartei spricht sich mit Nachdruck gegen diesen Vorstoß aus. Götz Brandt und Marcus Otto meinen: »Es rettet uns kein neues Parteiprogramm.« Klaus Steinitz formuliert Anforderungen an eine linke Wirtschaftspolitk. Über die strategische Positionierung seiner Partei denkt Wolfgang Borchardt nach. Als »kritische Mitverwalterin des Kapitalismus« werde die Partei stagnieren: »Relativ links reicht nicht«. (jW)

Tarantel, Nr. 81 (Juni 2018), 32 Seiten, kostenlos, Bezug: Ökologische Plattform bei der Partei Die Linke, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, E-Mail: tarantel@oekologische-plattform.de

KAZ

Ausgabe 363 der KAZ widmet sich dem Werk des 2017 verstorbenen Historikers Kurt Gossweiler. Von den auf dem Symposium zum ersten Todestag des Faschismus- und Revisionismusforschers gehaltenen Referaten werden die Beiträge von Renate Schönfeld (Biographisches) und Conny Renkl (Kapitalfraktionen) veröffentlicht. Aus Anlass der Einweihung des Ludwig-Erhard-Zentrums in Fürth beleuchtet ein Beitrag das Leben Erhards, der schon 1944 mit Otto Ohlendorf vom Reichssicherheitshauptamt über die Nachkriegsordnung nachgrübelte. Der Meinungsstreit um die Frage »Wie ernst ist die faschistische Gefahr …?« wird fortgesetzt. Das bayrische Polizeiaufgabengesetz wird analysiert, der Widerstand dagegen dokumentiert. Ein Artikel versucht zu klären, warum die IG-Metall-Führung von der ursprünglichen Forderung nach einem Verbot der Leiharbeit abgerückt ist. (jW)

KAZ, Jg. 48/Nr. 363, 40 Seiten, 1,50 Euro, Bezug: Kommunistische Arbeiterzeitung, Reichstraße 8, 90408 Nürnberg, E-Mail: gruppeKAZ@kaz-online.de

Welttrends

Auch die Potsdamer Zeitschrift kommt an einem Schwerpunkt »1968« nicht vorbei. Abseits davon analysiert Dieter Philipp die Strategie der thailändischen Militärjunta. Die sitzt fest im Sattel, ihre Linie treffe bei ausländischen Investoren »auf weitgehende Akzeptanz«. Filip Milacic schaut sich die Lage auf dem Westbalkan an, wo die »ungelösten Territorial- und Identitätsfragen« seiner Ansicht nach wieder wichtig werden. (jW)

Welttrends, Nr. 141/Juli 2018, 72 Seiten, 4,80 Euro, Bezug: Welttrends, August-Bebel-Straße 26–52, 14482 Potsdam, E-Mail: bestellung@welttrends.de

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2018, Seite 15, Politisches Buch

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