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100 tote Flüchtlinge auf Mittelmeer befürchtet

Rom. Mitten in der Debatte um die Verbannung von privaten Seenotrettern sind möglicherweise wieder rund 100 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Ein Boot mit mehr als 100 Migranten an Bord sei vor der Küste Libyens gekentert, teilte die libysche Marine am Freitag mit. 14 Menschen seien gerettet worden. Die »Küstenwache« barg nach eigenen Angaben zunächst drei tote Babys. Weitere Opfer hätten bislang nicht geborgen werden können, weil es keine ausreichend großen Rettungsboote gebe. Die vergangene Woche ist laut Ärzte ohne Grenzen mit mindestens 220 Ertrunkenen bisher in diesem Jahr im Mittelmeer die mit den meisten Toten gewesen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2018, Seite 2, Ausland

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