Zum Inhalt der Seite
Guerilla

Getötete Journalisten in Kolumbien geborgen

Bogotá. Wie Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos am Donnerstag (Ortszeit) informierte, ist im Departamento Nariño im Südwesten des Landes ein Grab mit den Leichen von drei getöteten Journalisten aus Ecuador sowie einer weiteren Person entdeckt worden. Die Reporter waren im April von einer Guerillagruppe, die sich von den FARC abgespalten hatte, entführt und später offenbar ermordet worden. Die FARC-Dissidenten hatten kolumbianische Einsatzkräfte für den Tod der Männer verantwortlich gemacht, sie seien bei einem gescheiterten Befreiungsversuch getötet worden. (Xinhua/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.06.2018, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!