Zum Inhalt der Seite
Bürgerkrieg

Mindestens 66 Tote nach Gefecht in Libyen

Tripolis. 16 Soldaten der »Libyschen Nationalarmee« (LNA) mit Sitz im östlichen Bengasi sind am Donnerstag bei Gefechten um einen Erdölhafen getötet worden. Das teilte ein Krankenhaussprecher in der Stadt Adschdabija der Nachrichtenagentur Xinhua mit. Die Soldaten hatten versucht, den Hafen von einer konkurrierenden Miliz zurückzuerobern. Diese habe mehr als 50 Todesopfer zu verzeichnen, sagte der Sprecher weiter.

Die vom Warlord Khalifa Haftar befehligte und in Konkurrenz zu der von der UNO anerkannten Regierung in Tripolis stehende LNA hatte am Donnerstag bekanntgegeben, die Häfen Ras Lanuf und Al-Sidr unter ihre Kontrolle gebracht zu haben. (Xinhua/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.06.2018, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!