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Wichtige Rolle in der Antikriegsbewegung
Jetzt vernetzen! Heute: junge Welt und Globalisierungskritiker (1)
Willi Langthaler,
Antiimperialistische Koordination, Österreich:
Vergleicht man die Haltung der heutigen Bewegung gegen den Irak-Krieg mit jener der Linken zu den neokolonialen Kriegen gegen Jugoslawien und die Palästinenser, so kann man eindeutig von einem Schritt vorwärts sprechen. Selbst unter den Gegnern der Globalisierung waren äquidistante oder selbst bellizistische Positionen dominant. Jetzt steht man mehrheitlich gegen Krieg und Embargo.
Aber das reicht nicht. Wir müssen gegen das kämpfen, was selbst der US-Offizier Scott Ritter als neuen Imperialismus bezeichnet. Der westliche Terrorkrieg droht uns nicht nur in den permanenten Krieg zu stürzen, sondern auch hier bei uns elementare demokratische und soziale Rechte einzuschränken. Wir müssen uns auf die Seite der unterdrückten Völker und ihrer Befreiungskämpfe stellen, denn sie sind die einzigen, die dem entfesselten Imperialismus Paroli bieten können. Wir bedürfen ihrer, um auch bei uns wieder eine antikapitalistische Bewegung zu entfalten.
Ein neuer Antiimperialismus muß sich als Teil der Antikriegsbewegung verstehen. Die junge Welt kann eine wichtige Rolle bei der Vernetzung ihrer Ansätze spielen.
Weitere Infos zur jW-Aktion
http://www.jungewelt.de/aktion/
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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