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Kündigung wegen sexueller Belästigung

Köln. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat einem Fernsehkorrespondenten wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung fristlos gekündigt. Das bestätigte der Sender am Montag in Köln. WDR-Intendant Thomas Buhrow hatte die hauseigene Revisionsabteilung mit der Überprüfung und Aufarbeitung von Vorwürfen gegen mehrere Mitarbeiter beauftragt. In einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem Magazin Journalist räumte Buhrow Fehler im Umgang mit Vorwürfen wegen sexueller Belästigung ein. Ein Missgriff sei es zum Beispiel gewesen, dass der WDR als Anlaufstelle für Betroffene anfangs ausgerechnet eine Kanzlei beschäftigt habe, die den Sender schon in Prozessen gegen Mitarbeiter vertrat. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2018, Seite 15, Feminismus

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