Aus: Ausgabe vom 18.05.2018, Seite 2 / Inland

Bund einigt sich mit »Toll Collect«

Berlin. Der Bund und die Hauptgesellschafter von »Toll Collect« haben ihren Streit über die verspätete Einführung der Lkw-Maut nach 14 Jahren beigelegt. Beide Seiten einigten sich außergerichtlich auf einen Vergleich, wonach dem Bund insgesamt 3,2 Milliarden Euro zugesprochen werden, wie das Verkehrsministerium am Mittwoch abend mitteilte. Die Auseinandersetzung vor einem Schiedsgericht hatte sich über 14 Jahre hingezogen. Die Lkw-Maut hatte eigentlich ab 2003 kassiert werden sollen. Das System mit den Hauptgesellschaftern Daimler und Deutsche Telekom konnte aber erst 2005 starten. (Reuters/jW)

Das junge Welt-Sommerabo

Lesen Sie drei Monate die gedruckte Ausgabe der Tageszeitung junge Welt! Das Abo kostet 62 Euro statt 115,20 Euro und endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Dazu erhalten Sie das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben. Dieses Angebot ist nur bestellbar bis 24. September 2018.

Mehr aus: Inland
  • Vom Vermieter ausgetrickst, dann verdrängt: Das Eiszeit-Kino in Berlin-Kreuzberg muss schließen. Gespräch mit Burkhard Voiges
    Peter Schaber
  • Medienbericht bringt Bewegung in Fall Skripal. Ärger in Tschechien
  • Grüne würden in Bayern mit der Unionspartei regieren. Trotz aller Kritik an deren Law-and-Order-Politik
    Sebastian Lipp
  • NSU-Prozess: Ralf Wohllebens Anwälte, die »Ceska«-Beweiskette und der Ruf des Naziregimes
    Claudia Wangerin
  • Landgericht Hannover verhandelt Millionenklage von »A 1 Mobil« gegen die Bundesrepublik. Regierung will gar nicht gewinnen
    Ralf Wurzbacher
  • »Monitor«: Bundesregierung ließ Hartz IV systematisch kleinrechnen. Das bringt ihr jährlich Milliarden
    Susan Bonath
  • Nach Urteil des Bundesverfassungsgericht: »Aktion Standesamt« fordert Selbstbestimmung über Geschlecht. Gespräch mit Neph Quack
    Jan Greve