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Vorwürfe gegen Polizei auf Malta

Valletta. Der Familienanwalt der auf Malta ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia hat schwere Vorwürfe gegen einen Polizisten erhoben. Er soll die drei mutmaßlichen Bombenleger vor ihrer Festnahme im Dezember gewarnt haben, sagte Jason Azzopardi am Montag im Parlament des Inselstaates, wo er als Abgeordneter für die Nationalistische Partei sitzt. Dass die Verdächtigten vorgewarnt worden waren, soll auch aus den Ermittlungsakten hervorgehen.

Den Männern wird vorgeworfen, das Auto der 53jährigen Journalistin im Oktober 2017 mit einer ferngesteuerten Bombe in die Luft gesprengt zu haben. Sie weisen die Vorwürfe zurück. Aus Ermittlungsakten soll indes hervorgehen, dass sie gewarnt wurden. Es wird bezweifelt, dass sie als führende Köpfe hinter dem Mordanschlag steckten. Die Polizei in dem kleinsten EU-Staat wies die Vorwürfe zurück. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.05.2018, Seite 15, Medien

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