Zum Inhalt der Seite

Streit um Ägäis zwischen Ankara und Athen

Athen. Die Streitigkeiten zwischen Griechenland und der Türkei um Hoheitsrechte in der Ägäis dauern an. Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu am Montag, die türkische Küstenwache habe eine griechische Fahne von einer der Felseninseln der Ägäis entfernt. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erklärte nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Ankara, Griechenland solle nichts tun, was zu einer Krise führen könnte. Der griechische Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos erklärte seinerseits, Griechenland werde keine Infragestellung seiner Hoheitsrechte akzeptieren. (dpa/ jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.04.2018, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!