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IG BAU gegen Ausbeutung von Azubis

Frankfurt am Main. Die Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU) hat die Regierung dazu aufgefordert, die Ausbeutung von Auszubildenden zu stoppen. In vielen Bereichen würden Berufseinsteiger mit unangemessen niedrigen Einkommen abgespeist. Das hat die IG BAU am vergangenen Freitag mitgeteilt. »Die duale Ausbildung in Deutschland ist weltweit ein Vorbild und stützt die hiesige Wirtschaft, die auf die Leistung von Fachkräften angewiesen ist. Das funktioniert aber nur, wenn die Betriebe ihren Nachwuchs fair behandeln. Dazu gehört eine faire Bezahlung«, erklärte Dietmar Schäfers, stellvertretender Vorsitzender der IG BAU. Insgesamt dürfe die Vergütung im ersten Lehrjahr nicht unter 700 Euro im Monat betragen. »Dort, wo Azubitarifverträge fehlen oder Vergütungen unter dieser Grenze liegen, muss der Gesetzgeber die Verbände dazu auffordern, dies zu ändern«, so Schäfers.

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.04.2018, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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