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NGG spricht sich gegen Zuckersteuer aus

Berlin. Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) hat sich gegen die Einführung einer Zuckersteuer ausgesprochen. »Die Konzentration auf einzelne Inhaltsstoffe von Lebens- und Genussmitteln ist der falsche Weg«, erklärte Guido Zeitler, stellvertretender NGG-Vorsitzender, in einer Mitteilung vom vergangenen Mittwoch. Krankhaftes Übergewicht sei ein ernstes Problem. »Kein adipöser Mensch wird durch Steuern schlanker. Eine unausgewogene Ernährung und mangelnde Bewegung führen zu Übergewicht und seinen Folgekrankheiten. Mit einer ›Zuckersteuer‹, Verboten und Bevormundung wird es keinen Bewusstseinswandel bei der Ernährung geben«, so Zeitler. Nötig sei statt dessen mehr Aufklärung über gesunde Ernährung. Ähnlich hatte sich zuvor der Verein der Zuckerwirtschaft geäußert. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.04.2018, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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