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03.04.2018
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Städtetag nervös wegen Warnstreiks
Berlin. Der Deutsche Städtetag hat die Gewerkschaft Verdi vor weiteren Warnstreiks im öffentlichen Dienst gewarnt und versucht, Bürger gegen Beschäftigte auszuspielen. »Geschlossene Kitas und Schwimmbäder oder Bahnen und Busse, die nicht fahren, belasten nur die Bürger in unseren Städten«, sagte Städtetagspräsident Markus Lewe (CDU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Nach ersten regionalen Warnstreiks im März plant Verdi aktuell weitere bundesweite Ausstände. Die Verhandlungen für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen sollen am 15. und 16. April fortgesetzt werden. Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung um sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich mehr. (AFP/jW)
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