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Drogeriekette will Bußgeld nicht zahlen

Burgwedel. Die Drogeriekette Rossmann will eine vom Oberlandesgericht Düsseldorf verhängte Geldbuße von 30 Millionen Euro wegen verbotener Preisabsprachen bei Kaffee nicht akzeptieren. Das Unternehmen teilte am Montag mit, es habe fristgemäß Rechtsbeschwerde gegen die Entscheidung beim Bundesgerichtshof eingelegt.

Das Bundeskartellamt hatte wegen verbotener Preisabsprachen ursprünglich eine Geldbuße von 5,5 Millionen Euro gegen das Unternehmen verhängt. Dagegen hatte Rossmann Beschwerde beim OLG Düsseldorf eingelegt. Das gab dem Kartellamt Ende Februar jedoch nicht nur recht, es erhöhte den Bußgeldbescheid drastisch auf 30 Millionen Euro. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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