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EU-Behörde gibt Fintechs Schonzeit

London/Berlin. Die EU-Bankenaufsicht EBA will neue Entwicklungen bei der Digitalisierung der Finanzbranche nicht durch ein Übermaß an Regulierung abwürgen. Behördenchef Andrea Enria spricht sich dagegen aus, auf sogenannte Fintechs die gleichen Regeln wie bei Banken anzuwenden, nur weil sie in einigen Bereichen als Konkurrenten auftreten. Das wäre nicht die richtige Antwort, sagte er am Freitag. Seine Behörde werde bis Jahresende eine Analyse zur Fintech-Branche vorlegen. Womöglich werde die EBA dann vorschlagen, bestimmte EU-Regeln anzupassen.

Zum Thema Kryptowährungen wie Bitcoin sagte Enria, er müsse noch davon überzeugt werden, dass diese Technologie den vollen Umfang an Regulierung benötige. Andernfalls betrete man unbekanntes Territorium und brauche viele Jahre zur Entwicklung der Regeln. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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