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Die »Césars«

Vor den »Oscars« kommen die »Césars«, die höchsten Filmpreise Frankreichs. Bei der Verleihung am Freitag in Paris war das Drama »120 BPM!« von Robin Campillo der große Gewinner. Es handelt vom Kampf der 1989 gegründeten »Act Up«-Bewegung gegen AIDS, wurde zum besten Film gekürt und erhielt insgesamt sechs Trophäen, darunter auch für das beste Originaldrehbuch und die beste Musik. Der Film, der in Cannes 2017 mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde, war mit 13 Nominierungen ins Rennen gegangen.

Den »César« als bester ausländischer Film gewann »Loveless« des russischen Starregisseurs Andrej Swjaginzew. Das Drama handelt von einem Ehepaar, das vor der Scheidung steht und dessen Sohn spurlos verschwindet und wurde 2017 in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Es ist auch für den Auslands-Oscar nominiert. Der »Ehren-César« ging an Penélope Cruz. Fünf Auszeichnungen brachte der Abend der burlesken Tragikomödie »Wir sehen uns dort oben« von Albert Dupontel. Es handelt sich um die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Pierre Lemaitre und erzählt die Geschichte zweier Außenseiter, die sich in den letzten Wochen des Ersten Weltkriegs kennenlernen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2018, Seite 11, Feuilleton

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