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Irakische Regierung kürzt Ausgaben für Kurden

Bagdad. Das irakische Parlament hat einem Haushaltsentwurf zugestimmt, der geringere Mittel als bislang für die kurdische Autonomieregion vorsieht. Die Abgeordneten sprachen sich am Sonnabend in Bagdad mit absoluter Mehrheit für den Entwurf aus, während kurdische Parlamentarier die Sitzung boykottierten. In dem Haushalt von insgesamt 104 Billionen Irakischen Dinar (etwa 71 Milliarden Euro) sollen 12,6 Prozent an die kurdische Verwaltung im Norden des Landes gehen – vorher waren es 17 Prozent. Die Zentralregierung argumentiert, dies entspreche dem Anteil der 5,2 Millionen Menschen in dem Gebiet an der Gesamtbevölkerung des Iraks. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2018, Seite 2, Ausland

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