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Hilfskorridor für Ostghuta unter Beschuss

Moskau. Die Umsetzung der geplanten Hilfen für die Menschen in der von bewaffneten Gruppen gehaltenen Ostghuta am Rande der syrischen Hauptstadt Damaskus ist nach Angaben Russlands weiterhin schwierig. Zwar hätten viele Zivilisten darum gebeten, das Gebiet verlassen zu dürfen, zitierte die Agentur TASS am Donnerstag den russischen Generalmajor Wladimir Solotuchin. Der Korridor, der für die Hilfen eingerichtet worden sei, stehe aber unter Beschuss. Die Regierungen in Moskau und Damaskus hatten den islamistischen Kämpfern schon am Mittwoch vorgeworfen, den Korridor zu beschießen, und erklärt, deshalb könnten keine Zivilisten aus der Ostghuta herauskommen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2018, Seite 2, Ausland

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