Zum Inhalt der Seite

IS reklamiert Angriff in Russland für sich

Kisljar. Die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) hat eine Attacke auf Besucher eines Gottesdiensts in der zur Russischen Föderation zählenden Kaukasusrepublik Dagestan, die fünf Menschen das Leben kostete, für sich reklamiert. Ein »begeisterter Soldat« in Kisljar habe die Tat ausgeführt, teilte die Miliz am Montag mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Die russischen Behörden ermitteln offiziell wegen Mordes. Einen Terrorverdacht bestätigten sie bislang nicht. Am Sonntag hatte ein 22jähriger Bewohner der Stadt fünf Frauen mit einem Jagdgewehr erschossen, die gerade eine Kirche verließen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2018, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!