Zum Inhalt der Seite

Sofia: Neofaschisten marschieren

Sofia. Bulgarische Neofaschisten haben mit einem Fackelmarsch in Sofia den vor 75 Jahren von kommunistischen Partisanen erschossenen Kriegsminister General Christo Lukow geehrt. Gegendemonstranten forderten unter dem Motto »Ohne Nazis auf den Straßen« ein Verbot des alljährlichen »Lukow-Marsches«. Der Jüdische Weltkongress, die USA, Bulgariens Regierung sowie die Sozialisten verurteilten den Marsch. »General Christo Lukow war ein Nazi-Unterstützer, der Hass und Ungerechtigkeit propagiert hatte«, erklärte die US-Botschaft. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2018, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!