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Vor der B-Probe

Goldener Weizen

Pyeongchang. »Es hat sich heute die Spreu vom Weizen getrennt«, sagte die deutsche Skilangläuferin Stefanie Böhler am Donnerstag nach dem olympischen 10-Kilometer-Rennen. »Leider waren wir bei der Spreu.« Gewonnen wurde das Rennen von Ragnhild Haga (Norwegen).

Weil sich die Teilnehmer beim Biathlon und Rodeln, Skispringen und Eiskunstlaufen anders sortierten, hat die deutsche Olympiamannschaft nach sechs von 16 Entscheidungstagen bereits soviel Gold gewonnen wie in So­tschi 2014.

Am Donnerstag kam neben dem Paarlauf-Gold für Aljona Savchenko und Bruno Massot (Beitrag rechts) noch eine Bronzemedaille für Biathletin Laura Dahlmeier hinzu. Ein Fehlschuss kostete die Bayerin im 15-Kilometer-Rennen den Titel. Ohne Strafminute gewann die Schwedin Hanna Öberg. Silber ging an Anastasiya Kuzmina (Slowakei), die sogar zwei Strafminuten kassierte, aber die überragende Läuferin war.

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Ähnlich war der Norweger Johannes Thingnes Bö im 20-Kilometer-Rennen der Herren unterwegs. Trotz zweier Strafminuten gewann er mit 5,5 Sekunden Vorsprung vor dem fehlerfreien Jakov Fak (Slowenien).

Im Ski Alpin gingen Titel an Mikaela Shiffrin (USA, Riesenslalom) und Aksel Lund Svindal (Norwegen, Abfahrt). Vor dem Rennen mussten die Franzosen herzförmige Aufkleber von ihren Helmen entfernen, die an ihren kürzlich beim Training tödlich verunglückten Teamkollegen David Poisson erinnerten. »Wir wollen keine Szene machen«, erklärte die Franzosen.

Für mittelgroße Erregung sorgten Unregelmäßigkeiten bei der Dopingkontrolle von Rodlerin Natalie Geisenberger. Eine Probenflasche konnte nicht ordnungsgemäß verschlossen werden. »Das Personal war wohl nicht so geschult«, erklärte Sportdirektor des deutschen Bob- und Schlittenverbandes, Thomas Schwab. (sid/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2018, Seite 16, Sport

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