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Lieber erschießen

Steven Soderbergh hat schon öfter seinen Rückzug als Filmregisseur erklärt, um dann doch wieder aufzutauchen. »Es ist einfach so, es gibt Perioden, in denen man große Dinge schafft, und dann gibt es Flauten«, sagte der 55jährige der FAZ (Donnerstag). »Ich möchte auf keinen Fall zu denen gehören, die einfach weitermachen, auch jenseits des Punktes, an dem sie vielleicht nicht mehr sehr gut sind.« Man sehe immer wieder Leute in der Filmbranche, von denen man denke, dass sie die Kreativität verloren haben. »Ich hoffe, dass ich nie einer dieser Menschen bin. Lieber würde ich auf der Straße erschossen werden«, sagte Soderbergh. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2018, Seite 10, Feuilleton

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