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Den Haag untersucht Dutertes Drogenkampf

Manila. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag will Hinweisen auf illegale Tötungen im »Kampf gegen Drogen« der philippinischen Regierung nachgehen. Der IStGH habe die Regierung in Manila darüber informiert, und Präsident Rodrigo Duterte begrüße diese vorläufigen Ermittlungen, teilte sein Sprecher Harry Roque am Donnerstag mit. Der Präsident sei der Anschuldigungen müde und würde sich auch dem Gericht stellen, sagte Roque. Seit Dutertes Amtsantritt Ende Juni 2016 sollen bereits mehr als 3.980 Menschen bei Polizeieinsätzen gegen Drogendealer und Konsumenten getötet worden sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2018, Seite 7, Ausland

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