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Staat holt sich Geld aus Cum-ex-Deals zurück

Berlin. In Fällen sogenannter Cum-ex-Geschäfte gingen Staatsanwälte und Steuerfahnder inzwischen 417 Verdachtsfällen nach, berichtete der NDR am Mittwoch unter Berufung auf das Finanzministerium. Demnach habe der Fiskus bisher 2,4 Milliarden Euro erfolgreich zurückgefordert oder wegen frühzeitigen Verdachts erst gar nicht ausgezahlt. Ermittler rechneten mit weiteren Fällen, hieß es. Bei den Geschäften schoben Investoren rund um den Dividendenstichtag Aktien mit (»cum«) und ohne (»ex«) Ausschüttungsanspruch rasch zwischen mehreren Beteiligten hin und her, bis nicht mehr klar war, wem sie überhaupt gehörten. Bis zu 30 Milliarden Euro sollen dem Fiskus dadurch entgangen sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2018, Seite 2, Inland

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