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Visastellen bereiten Familiennachzug vor

Osnabrück. Das Auswärtige Amt bereitet vorsorglich den Familien­nachzug für Geflüchtete vor. Das geht aus einer Antwort der Behörde auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Neuen Osnabrücker Zeitung vorliegt. Laut Onlineausgabe vom Dienstag würden demnach die Visastellen und Generalkonsulate primär betroffener Botschaften gegenwärtig Terminwünsche entgegennehmen und diese registrieren. Betroffene könnten bei diesem Termin den Familiennachzug beantragen. Bereits Ende Mai 2017 kündigte das Ministerium unter der Leitung von Sigmar Gabriel (SPD) dieses Vorgehen an. Die Regierung aus Union und SPD beschloss zu Beginn des Jahres 2016, Geflüchteten mit eingeschränktem Schutz zwei Jahre lang den Familiennachzug zu verweigern. Diese Regelung gilt derzeit bis 16. März 2018. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2018, Seite 4, Inland

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