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Schweiz: Gewerkschaften stellen Forderungspaket

Bern. Unter dem Titel »Aufschwung gehört den Arbeitnehmenden« hat der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) Forderungen für die Verbesserung der Lage der Beschäftigten gestellt. »Die gute Wirtschaftsentwicklung muss nun genützt werden, die seit Beginn der Finanzkrise gewachsenen Probleme der Arbeitnehmenden zu lösen«, heißt es in einer Mitteilung des SGB vom vergangenen Mittwoch. So sei die Arbeitszeit von Vollzeiterwerbstätigen seit 2013 um fast eine halbe Woche gestiegen. Nötig sei nun nicht nur eine Erhöhung der Entgelte, sondern auch eine Reduzierung der zu leistenden Wochenstundenzahl. Der Gewerkschaftsbund beklagt zudem ein sinkendes Rentenniveau. Dieses müsse durch eine Stärkung der Umlagekomponente der Schweizer Rentenversicherung kompensiert werden. Weitere Forderungen des SGB befassen sich mit der Minderung der Lohnungleichheit zwischen Frau und Mann und Verbesserungen bei der Hilfe für Erwerbslose. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2018, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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