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Institut beklagt Ausbeutung in der BRD

Berlin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat die anhaltende Ausbeutung von Arbeitskräften in der Bundesrepublik kritisiert und diese als Menschenhandel eingestuft. »Menschenhandel findet in Deutschland in verschiedenen Branchen wie der Gastronomie, der Fleischverarbeitung, dem Bau, dem Transportgewerbe, der Pflege, im Haushalt oder der Sexindustrie statt«, hieß es in einer am Freitag in Berlin veröffentlichten Erklärung. Unter Ausbeutung versteht das Institut dabei allerdings nicht die unentgeltliche Aneignung des Mehrwerts menschlicher Arbeit durch die Kapitalisten. Vielmehr beziehen sich die Ausführungen auf Geflüchtete und Migranten, denen aufgrund »fehlender Sprach- und Rechtskenntnisse sowie ihres unsicheren Aufenthaltsstatus« besonders stark von den Unternehmern zugesetzt würde. Häufig wüssten die Betroffenen nicht um ihre Rechte und würden um ihren Lohn geprellt. (AFP/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2017, Seite 5, Inland

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