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Siemens vernichtet fast 7.000 Arbeitsplätze

München. Siemens plant einen weiteren Stellenkahlschlag: Demnach sollen in der Kraftwerks- und in der Antriebssparte weltweit rund 6.900 Jobs vernichten werden, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Unter anderen sollen zwei Werke im strukturschwachen Osten Deutschlands (Görlitz und Leipzig) mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit.

Schon vor Bekanntgabe der Kürzungspläne hatte die Siemens-Führung auch betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. Die IG Metall sieht darin einen Bruch der beim Industrieriesen geltenden Vereinbarung zur Standort- und Beschäftigungssicherung. Sie hat deshalb Widerstand gegen die Pläne angekündigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2017, Seite 1, Inland

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