-
06.11.2017
- → Sport
Ohne Axt
Köln. Toni Schumacher, der Vizepräsident des Tabellenletzten 1. FC Köln, hat in der FAS erklärt, warum der Bundesligaklub so lange an seinem Trainer Peter Stöger festgehalten hat: »Dafür, dass ein Stürmer das Tor nicht trifft, kann ich doch keinen Trainer entlassen, das ist kein Grund«. Außerdem gebe es keines dieser Anzeichen, die bei anderen Krisenklubs oft erkennbar sind: »Grüppchenbildung in der Mannschaft, schlechte Kommunikation, Resignation – das findet bei uns alles nicht statt.« Ganz im Gegenteil: Der Sieg im DFB-Pokal bei Hertha BSC habe gezeigt, »dass da eine innige Verbindung zwischen Mannschaft und Trainer« bestehe. Schumacher: »Da kann man doch nicht mit der Axt dazwischengehen.« (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!