Zum Inhalt der Seite

In Leipzig bellen die Hunde

Am Sonntag ging in Leipzig das 60. Festival für Dokumentar- und Animationsfilm zu Ende. Gewonnen haben »Licu, a Romanian Story« von Ana Dumitrescu (Langfilm) und »The Ashes Remain Warm« von Mónica Martins Nunes (Kurzfilm). Die Jury hat diese beiden Werke so zusammengefasst: »In einem ärmlichen Haus sitzt ein alter Mann und erzählt uns nicht nur seine Geschichte, sondern die Geschichte zweier Jahrhunderte. Bei der Umsetzung in einem Film steht man dabei vor einer sehr schwierigen Aufgabe« (Langfilm). »Hunde bellen. Zwei Ziegen versuchen zu verstehen, was mit ihnen geschah. Eine Frau tanzt inmitten der Lava. Der Film, eine aussagekräftige Metapher von Leben und Tod in Bildern, führt uns die zerstörerischen Kräfte der Natur vor Augen« (Kurzfilm). Bester Animationsfilm: »Deyzangeroo« von Ehsan Gharib. Begründung: »Der Regisseur hat seine eigene visuelle Filmtechnik zum Erzählen der Geschichte gefunden und lässt durch das Kaleidoskop Ängste und alten Glauben widerspiegeln.« (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2017, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!