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Ringen

Unterste Schublade

Bad Mergentheim. Der Präsident des Deutschen Ringer-Bunds (DRB), Manfred Werner, hat bei der Delegiertenversammlung am Sonnabend im baden-württembergischen Bad Mergentheim heftig über die abtrünnigen Klubs der Deutschen Ringerliga (DRL) geschimpft. »Was die DRL immer wieder gegen den DRB vorbringt, ist unerhört, unglaublich, unseriös und unterste Schublade«, sagte Werner. Er nannte einen kürzlich von der DLR vorgelegten Vertragsentwurf über künftige Kooperation »ein abgeschriebenes und zusammengenageltes Ding, voller Anmaßungen. Mit diesem Vertrag würden wir uns als Spitzenverband selbst abschießen«. Man sei bereit zu verhandeln, »aber nicht auf Grundlage dieses Entwurfes«. Die DRL-Klubs ASV Nendingen, KSV Ispringen, VfK Schifferstadt, KAV Mansfelder Land und SV Germania Weingarten waren mit der Gründung ihrer »Profiliga« in Konkurrenz zur Bundesliga getreten. In dieser kämpfen 21 Klubs in drei Staffeln unter dem Dach des DRB um den Titel. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2017, Seite 16, Sport

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