Zum Inhalt der Seite
Islamisten

Anschlagsserie in ­Afghanistan

Kabul. Afghanistan ist in den vergangenen Tagen mit einer Serie schwerster Anschläge auf Moscheen und Militäreinrichtungen überzogen worden. Am Samstag sprengte sich ein Selbstmordattentäter in der Hauptstadt Kabul in die Luft und riss 15 Rekruten mit in den Tod. Nur 24 Stunden zuvor verübte ein weiterer einen Anschlag auf eine schiitische Moschee in Kabul, der 56 Menschen das Leben kostete. Bei der Serie von landesweit sieben Anschlägen starben seit dem vergangenen Dienstag mehr als 200 Menschen. Zu einem Teil der Attentate bekannten sich die Taliban, für andere übernahm die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« die Verantwortung. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2017, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!