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Japan: Abe schickt wieder Opfergabe

Tokio. Japans rechtskonservativer Ministerpräsident Shinzo Abe hat dem Kriegsschrein Yasukuni in Tokio erneut eine Opfergabe zukommen lassen. Von einem Pilgergang anlässlich des viertägigen Herbstfestes dürfte er jedoch absehen, meldeten lokale Medien am Dienstag. In dem Shinto-Schrein wird der in den Kriegen für das Kaiserreich Gestorbenen gedacht – darunter 14 hingerichtete Kriegsverbrecher. Opfergaben für den Schrein und Pilgerbesuche von Politikern lösen immer wieder Spannungen mit den Nachbarländern China und Südkorea aus, die Japan eine Verherrlichung seiner Verbrechen im Zweiten Weltkrieg vorwerfen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2017, Seite 7, Ausland

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