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Verhandlungen bei Air Berlin fortgesetzt

Berlin. Air Berlin stellt sein Langstreckenangebot am 15. Oktober vollständig ein. Als Grund nannte die insolvente Fluggesellschaft am Montag, dass die Leasingfirmen nach und nach ihre Airbus-A330-Jets zurückzögen. Zehn von 17 Langstreckenmaschinen mussten schon am Wochenende zurückgegeben werden. Auch in Deutschland entfallen Strecken: Bereits zu diesem Freitag (29. September) streicht Air Berlin die Verbindungen zwischen Hamburg und München sowie zwischen Köln/Bonn und München.

Zudem stimmte der Aufsichtsrat des Unternehmens am Montag dem Plan zu, über den Verkauf des Fluggeschäfts weiter mit der Lufthansa und dem Billigflieger Easyjet zu verhandeln. Die Gespräche mit den verschiedenen Bietern sollen bis zum 12. Oktober dauern. Im Ergebnis sollen auch Teilverkäufe möglich sein. Damit stellte sich der Aufsichtsrat hinter die Entscheidung, die der Gläubigerausschuss am vergangen Donnerstag verkündet hatte. Für die weiteren Teilbereiche wie die Air Berlin Technik sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2017, Seite 5, Inland

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