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Anklage zu Dresdner Anschlägen erhoben

Dresden. Knapp ein Jahr nach den Sprengstoffanschlägen auf eine Moschee und das Kongresszentrum in Dresden hat die Generalstaatsanwaltschaft Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. Als alleiniger Täter soll sich ein 30 Jahre alter Mann verantworten, der zuvor auch als Redner beim islam- und asylrechtsfeindlichen Pegida-Bündnis in Erscheinung getreten war. Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein ging am Dienstag davon aus, dass es sich beim Beschuldigten um einen Einzeltäter handelt. Die Anschläge waren im Vorfeld der zentralen Feier zum »Tag der Deutschen Einheit« verübt worden. Verletzt wurde niemand. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2017, Seite 2, Inland

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