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Neue Arbeitsgesetze in Österreich gefordert

Wien. Die österreichische Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) hat eine Weiterentwicklung des Arbeitsrechts gefordert, bei der verschiedene Beschäftigtengruppen gleichgestellt werden sollen. »Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Mitbestimmung für alle in einer sich immer vielfältiger gestaltenden Arbeitswelt«, sagte der Vorsitzende der GPA-djp, Wolfgang Katzian, am Freitag. Zunächst müssten Angestellte und Arbeiter – zwischen beiden Gruppen wird im österreichischen Arbeitsrecht unterschieden – gleichgestellt werden. Eine Nivellierung des Arbeitsrechts nach unten dürfte es hingegen nicht geben. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2017, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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