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Seit 2015 5.000 zivile Todesopfer im Jemen

Genf. Im Jemen-Krieg sind seit März 2015 nach Angaben des UN-Menschenrechtsrats mehr als 5.000 Zivilisten getötet worden, darunter fast 1.200 Kinder. In der am Dienstag in Genf veröffentlichten Erklärung ist zudem von 8.700 verletzten Zivilisten die Rede. Die Statistik bezieht sich auf die Zeit seit dem Eingreifen einer von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition, deren Luftangriffe für die meisten Todesfälle verantwortlich seien, wie der Rat erklärte. Der Menschenrechtskommissar der UNO, Seid Al-Hussein, forderte eine unabhängige internationale Untersuchung zu dem Krieg im Jemen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2017, Seite 7, Ausland

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