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Mehr Festnahmen nach U-Boot-Affäre

Tel Aviv. Im Zuge der Ermittlungen zum Korruptionsverdacht beim Kauf deutscher U-Boote haben israelische Polizisten am Sonntag erneut sechs Verdächtige festgenommen. Einer von ihnen sei der ehemalige Büroleiter von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, wie ein Sprecher der Polizei am Montag mitteilte. Zudem sei ein Exminister unter den Verhafteten. Allen sechs werfe man Wirtschaftsvergehen vor, so die Polizei nach der Festnahme am Sonntag. Zuvor war bei den Ermittlungen der israelische Vertriebspartner des deutschen Konzerns »Thyssen-Krupp Marine Systems«, Miki Ganor, befragt worden. Ganor wird von Netanjahus früherem persönlichen Rechtsberater vertreten. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2017, Seite 7, Ausland

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