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Fast 400 Tote im ­Nordwesten Myanmars

Cox’s Bazar. Bei den seit einer Woche andauernden Kämpfen in Myanmar sind fast 400 Menschen getötet worden. Die meisten Opfer seien Angehörige der muslimischen Minderheit Rohingya, teilten Regierungsvertreter am Freitag mit. Zudem seien Zehntausende aus dem Nordwesten des Landes vor den Auseinandersetzungen geflohen. Die Flüchtlinge berichteten von Brandstiftungen und Tötungen in ihrer Heimat. Laut dem Militär wird in der Region Rakhine weiterhin gegen ­»extremistische Terroristen« vorgegangen.

1,1 Millionen Rohingya leben in Rakhine im überwiegend buddhistischen Myanmar. Ihnen wird die Staatsangehörigkeit verweigert, zudem ist ihre Reisefreiheit eingeschränkt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2017, Seite 6, Ausland

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