Zum Inhalt der Seite

Bericht: Mehr Tote durch Streubomben

Genf. Die Zahl der Opfer durch den Einsatz von Streubomben hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Vor allem in Syrien und im Jemen sterben einem Bericht der Koalition gegen Streubomben (CMC) zufolge immer mehr Menschen. Wie aus dem Report hervorgeht, den die Kampagne am Donnerstag in Genf vorstellte, wurden in den vergangenen zwölf Monaten 971 Opfer registriert, es wird von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen. Es sind fast ausschließlich Zivilisten. Der von Handicap International mitgegründete Zusammenschluss aus Hilfsorganisation prüft jährlich, inwieweit die 119 Unterzeichnerstaaten die Bestimmungen der Konvention gegen Streumunition umgesetzt haben. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2017, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!