Zum Inhalt der Seite

Ryanair bietet nicht für ­insolvente Air Berlin

Berlin. Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair will kein Angebot für die insolvente Air Berlin abgeben. Das Verfahren sei ein »abgekartetes Spiel«, sagte Konzernchef Michael O'Leary am Mittwoch in Berlin. Er wiederholte seine Vorwürfe, dass die Lufthansa bevorzugt werde und dass durch ein »offensichtliches Komplott« von Regierung, Lufthansa und Air Berlin gegen die Wettbewerbsregeln in der BRD und der EU verstoßen werde. Wäre es ein transparentes Verfahren, würde man ein Angebot abgeben. Ryanair habe am Mittwoch das Bundeskartellamt und die EU-Wettbewerbsbehörde aufgefordert, diese »künstlich erzeugte Insolvenz« zu untersuchen. (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2017, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!