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Korea-Krise

Trump will nicht mit Nordkorea sprechen

Seoul. Der UN-Sicherheitsrat hat in der Nacht zum Mittwoch einstimmig den Abschuss einer Rakete aus Nordkorea, die über Japan hinwegflog, verurteilt. Die 15 Mitglieder des Gremiums erklärten nach einer dreistündigen Dringlichkeitssitzung in New York, Nordkorea müsse sich an UN-Resolutionen halten und sein Raketenprogramm einstellen. Verhandlungen mit der Regierung in Pjöngjang lehnte US-Präsident Donald Trump ab. »Reden ist nicht die Antwort«, schrieb er am Mittwoch auf Twitter.

Die Regierung der Demokratischen Volksrepublik erklärte, man habe mit dem Raketenabschuss auf die gemeinsamen Militärübungen Südkoreas und der USA reagiert. Das meldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch. Es sei der erste Schritt gewesen, um im Pazifik den militärischen Vorposten der USA auf der Insel Guam einzudämmen. Weitere Übungen seien dazu notwendig, zitierte KCNA Staatschef Kim Jong Un. (Reuters/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2017, Seite 1, Ausland

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