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Zivile Opfer nach Luftangriff in Afghanistan

Kabul. Bei einem Luftangriff des afghanischen Militärs auf Taliban sind in Westafghanistan mindestens 13 Zivilisten getötet und sieben verletzt worden. Das bestätigte am Dienstag ein Sprecher der Regierung der Provinz Herat. Die Luftwaffe habe am Montag abend eine vermeintliche Stellung der Taliban im Bezirk Schindand beschossen. Dabei seien »versehentlich« auch naheliegende Privathäuser mit Zivilisten attackiert worden. Ein Mitglied des Provinzrats sprach von 20 toten Zivilisten.

In Afghanistan sind seit Jahresbeginn 212.439 Menschen vor Gefechten zwischen Taliban und Regierungstruppen aus ihren Heimatorten geflohen. Das geht aus einem in der Nacht zum Dienstag veröffentlichten Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) hervor. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.08.2017, Seite 1, Ausland

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