-
17.08.2017
- → Inland
BAMF-Mitarbeiter in Entführung verstrickt?
Nürnberg. Nach der mutmaßlichen Verschleppung eines Vietnamesen aus Berlin prüft das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), ob ein Mitarbeiter in die Affäre verwickelt ist. Der selbst aus Vietnam stammende Sachbearbeiter soll auf sozialen Medien gegen den entführten Asylbewerber gehetzt haben und vor zwei Jahren von der Kommunistischen Partei seines Heimatlandes für »Auslandspropaganda« belobigt worden sein. Bis zur Klärung des Falls sei der bereits seit 1991 beim BAMF tätige Mann von seinen Aufgaben entbunden worden, teilte die Behörde am Mittwoch auf Anfrage mit. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!