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Ostbeauftragte annulliert Rechtsextremismusstudie

Berlin. Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), hat eine Studie zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland zurückgezogen, die sie selbst in Auftrag gegeben hatte. Die Studie habe »jeden Wert für die dringend notwendige gesellschaftspolitische Debatte über die Ursachen des Rechtsextremismus in Ostdeutschland verloren«, so die Staatssekretärin. Sie wirft den Autoren vom Institut für Demokratieforschung an der Universität Göttingen »nicht hinnehmbare Schlamperei« vor, wie eine Regierungssprecherin am Donnerstag in Berlin bestätigte. Das Institut sprach von Maßnahmen im »Wahlkampf«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2017, Seite 2, Ausland

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