Zum Inhalt der Seite
Europa

Schulz besucht Flüchtlinge in Italien

Rom. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat am Donnerstag in Rom für mehr Solidarität mit Italien in der Flüchtlingspolitik geworben. Am Vormittag diskutierte der Sozialdemokrat bei einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni über eine bessere Verteilung von Asylsuchenden in Europa. Am Nachmittag besuchte Schulz mit dem italienischen Innenminister Marco Minniti eine Flüchtlingseinrichtung in Catania auf Sizilien. Schulz wies den Vorwurf zurück, das Schicksal der Schutzsuchenden für seinen Wahlkampf zu nutzen. Gleichzeitig warf er Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, das Thema außen vor zu lassen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2017, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!