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»K+S« will Abwasserstreit beenden

Frankfurt am Main. Der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller »K+S« und die thüringische Gemeinde Gerstungen wollen ihren fast zehn Jahre langen Streit über die Abwasserentsorgung des Konzerns beilegen. Das teilten beide Seiten am Freitag mit. Bis zum Herbst solle es zu einer Einigung kommen. Gerstungen hatte »K+S« vorgeworfen, von 1999 bis 2007 insgesamt 9,5 Millionen Kubikmeter Salzlauge in unterirdischen Gesteinsschichten der Gerstunger Mulde versenkt und damit das Grundwasser geschädigt zu haben. Die Erlaubnis hatte damals das Thüringer Landesbergamt erteilt. Mit Strafanzeigen gegen »K+S« und die Behörde war die Gemeinde bereits in letzter Instanz gescheitert. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2017, Seite 5, Inland

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