-
21.07.2017
- → Inland
Anklage gegen mutmaßliche Islamisten
Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen fünf mutmaßliche führende Islamisten vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Celle erhoben. Die Männer im Alter von 27 bis 51 Jahren hätten ein überregionales Netzwerk gebildet, teilte die Anklagebehörde am Donnerstag in Karlsruhe mit. Die zentrale Führungsposition habe der 33 Jahre alte Iraker Ahmad Abdulaziz Abdullah A. mit dem Szenenamen Abu Walaa eingenommen. Die Männer, die Freiwillige für die Terrormiliz »Islamischer Staat« rekrutiert haben sollen, waren am 8. November vergangenen Jahres nach monatelangen Ermittlungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft bezeichnet Abu Walaa in ihrer Pressemitteilung als Deutschland-Repräsentanten des IS. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!