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Zypern: UN stellen ihre Präsenz infrage

New York. Nach dem Scheitern der Friedensgespräche für Zypern wollen die Vereinten Nationen ihre Präsenz auf der Mittelmeerinsel überdenken. Die UNFICYP genannte Mission werde ausgiebig überprüft werden, sagte Missionsleiterin Elizabeth Spehar. »Wir müssen zugeben, dass es ein kollektives Versagen beim Zusammenbasteln eines Abkommens gab«, sagte der zuständige UN-Sonderbeauftragte Espen Barth Eide. Die Bemühungen für eine Lösung des Zypernkonfliktes waren Anfang des Monats gescheitert, hauptsächlich an der Frage des Abzugs der rund 35.000 türkischen Besatzungssoldaten aus dem türkisch-zyprischen Norden der seit 1974 geteilten Insel. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2017, Seite 6, Ausland

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